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Die Bewerbung

Eine vollständige Bewerbung besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und Anhang. Darüber hinaus verwenden einige Bewerber eine Dritte Seite, in der sie ihre Motivation oder Qualifikation etwas ausführlicher darstellen. Wichtig ist zu beachten, dass im Ausland oft deutlich abweichende Regeln und Gepflogenheiten in Hinblick auf die Gestaltung einer Bewerbung existieren. Ein Bewerber auf eine Stelle im Ausland sollte sich deshalb sorgfältig über die im Zielland herrschenden Bedingungen informieren. Das Bewerbungsschreiben ist meist kurz und bündig gehalten und beschreibt die Qualifikation und Motivation des Bewerbers im Kontext zur beworbenen Stelle. Es soll einen ersten Eindruck vom Bewerber vermitteln und beschränkt sich meist auf den Umfang einer DIN-A4-Seite. Lebenslauf Der Lebenslauf enthält die biografischen Daten sowie die beruflichen Qualifikationen des Bewerbers. Neben den persönlichen Daten bietet er Informationen über die Ausbildung und den beruflichen Werdegang. Daneben können besondere Qualifikationen (wie Fremdsprachen oder Computerkenntnisse) sowie persönliche Interessen dargestellt sein. Besondere Qualifikationen werden nur dann angegeben, wenn sie überragend sind, das heißt wenn ein Vorstellungsgespräch in der angegebenen Fremdsprache geführt werden kann. Ansonsten hängen alle besonderen Kenntnisse eng mit dem Anforderungsprofil zusammen. Wird eine dritte Seite verwendet, werden die besonderen Qualifikationen in dieser beschrieben. Der Lebenslauf ist meist in Tabellenform aufgebaut und zeigt die Stationen der Ausbildung und der Berufstätigkeit in chronologischer oder umgekehrter Reihenfolge ("amerikanische" Form). In besonderen Fällen kann ein handschriftlicher und/oder ausformulierter Lebenslauf gewünscht sein. Der Lebenslauf ist persönlich zu unterschreiben und mit aktuellem Datum zu versehen. Tabellarischer Lebenslauf Zwischen Fluten von Bewerbungsanschreiben, die meist erfolglos präsentiert und schon fast unsichtbar am Personalchef vorbeiziehen, kommt dem Lebenslauf eine tragende Rolle zu. Hier einige Tipps, die versuchen, Sie sichtbar zu machen! •Ihr Lebenslauf sollte für den Betrachter kurz und klar strukturiert erscheinen. Sie erreichen dies durch ein ansprechendes Schriftbild (10 bis 12 Punkt) und eine nachvollziehbare Gliederung. Bevorzugt wird die umgekehrt chronologische oder amerikanische Auflistung. •Nach heutigen Standards darf der Lebenslauf länger als eine Seite sein. Nach Möglichkeit sollten Sie die Zwei-Seiten-Grenze jedoch nicht überschreiten. •Schreiben Sie Ihren Lebenslauf am Computer (handgeschriebene Lebensläufe nur auf ausdrückliche Aufforderung einreichen). •Überschreiben Sie die Seite mit „Lebenslauf“, „Beruflicher Werdegang“ oder „Curriculum Vitae“. •Beginnen Sie nach der Überschrift mit den persönlichen Angaben: 1.Persönliche Daten (Name, Anschrift, Telefon, E-Mailadresse, Geburtsdatum und -ort, Nationalität, Geschlecht, Familienstand, Anzahl der Kinder, eventuell die Namen und Berufe der Eltern - in der Regel nur bei Ausbildungsplätzen und auch nur dann, wenn die Berufe der Eltern / des Elternteils einen erkennbaren Zusammenhang zum Ausbildungsplatz / Berufswunsch erkennen lassen). 2.Bildung (Schulen, Studium, Weiterbildungsmaßnahmen ). Abschluss angeben mit Schulzeugnissen (Als Vorstandsvorsitzender nur das Abitur-, für eine Lehrstelle auch das Grundschulzeugnis). 3.bisherige Berufe, Berufserfahrungen, Praktika. 4.sonstige Qualifikationen, Kenntnisse (z.B. EDV, Sprachen, u. U. auch künstlerische oder musische Hobbys), soziale Kompetenz. 5.ggfs. eine Auflistung eigener Publikationen. •Heben Sie die Gliederungsebenen durch größere Schrift und Fettsatz ab. •Ordnen Sie die Gliederungsschwerpunkte umgekehrt chronologisch auf. •Verwenden Sie nur eine leicht lesbare Schriftart (z. B. Verdana). •Achten Sie auf gleichmäßigem Zeilenabstand. •Zeitangabe mit vollen Monaten und Jahren (01/04 – 06/05). •Am Ende des Lebenslaufs Ort und Datum angeben und unterschreiben. •Bewerbungsfotos im Lebenslauf bitte rechts oben oder auf einem Deckblatt vor dem Lebenslauf befestigt. Die Bewerbung in größeren Unternehmen beinhaltet für Männer Krawatte und Anzug als Standard, nicht nur für Führungspositionen. Auch für Frauen ist die Kleidung wichtig und schulterfrei sollte sie auf keinen Fall sein. Bei kleineren Unternehmen ist dies jedoch schon wieder anders. Dort ist Anzug und Krawatte nicht Pflicht, aber zumindest ein Hemd (erster Knopf kann offen bleiben). Bitte nutzen Sie kein x-beliebiges Passbild als Bewerbungsfoto. Ein guter Lebenslauf zeigt vor allem Ihre beruflichen Fähigkeiten und Stärken auf. Verzichten Sie nicht auf Angaben Ihres beruflichen Werdegangs. Auch Angaben über Nebenjobs signalisieren, dass Sie keine Herausforderungen scheuen und sich zu finanzieren wissen. Und selbst wenn es nicht gleich geklappt hat, werden Sie feststellen, dass Ihnen die Darstellung Ihres bisherigen Lebensweges mit jedem Mal leichter fallen wird. Innovativer Lebenslauf Ein innovativer und chronologischer Lebenslauf lässt beim Personalchef keine Fragen offen, denn er stellt in logischer Reihenfolge den Werdegang des Bewerbers dar. Auf die bisher übliche Einteilung des Lebenslaufes in „Persönliche Daten“ oder „Beruflicher Werdegang“ verzichtet man dabei und beginnt mit der zuletzt erfüllten Funktion. Nachfolgend werden alle bisherigen, für den Job relevanten, Tätigkeiten bis zum Studium oder der Ausbildung untereinander aufgelistet. Die übersichtliche Struktur ermöglicht dem Personalchef einen guten Überblick und rückt die bisherigen Erfolge des Bewerbers in den Vordergrund. Der chronologische Lebenslauf beginnt mit dem Namen des Bewerbers mittig auf der Seite, und nicht mit der Überschrift „Lebenslauf“: Der chronologische Lebenslauf Vorname Nachname Im Folgenden erscheint die angestrebte Position und der Name des Unternehmens: Angestrebte Position: Redaktionsleiter Media AG München Des weiteren beschreibt der Bewerber seine berufliche Qualifikation: Qualifikation: Diplom Journalist Darauf folgen die persönlichen Daten des Bewerbers in sehr gekürzter Form: Persönliche Daten: TT.MM.JJJJ (Geburtsdatum) verheiratet/ledig Anzahl der Kinder Rechts oben auf der Seite platziert der Bewerber sein Lichtbild. Nun beginnt der chronologische Lebenslauf mit der zuletzt besetzten Position, dabei benennt der Bewerber das jeweilige Unternehmen und erwähnt kurz seinen Zuständigkeitsbereich und persönliche Erfolge: MM/JJJJ-MM/JJJJ Stellvertretender Redaktionsleiter Kommunikation & Medien GmbH, Nürnberg Tagesblatt, Abteilung „Nachrichten-Europa“, 76 Mitarbeiter, Auflagensteigerung bis zu 100.000 pro Tag MM/JJJJ-MM/JJJJ Assistent der Redaktion Kommunikation & Medien GmbH, Nürnberg Tagesblatt, Abteilung „Weltwirtschaft“ Unter eine Haupttätigkeit, die über längeren Zeitraum erfüllt wurde, können in kleinerer Schriftgröße weitere Funktionen oder Fortbildungen während dieser Zeit aufgelistet werden: MM/JJJJ-MM/JJJJ MM/JJJJ-MM/JJJJ MM/JJJJ-MM/JJJJ MM/JJJJ-MM/JJJJ MM/JJJJ-MM/JJJJ Journalist, Lokalzeitung Musterstadt Abteilung „Feuilleton“ Fortbildung am Musterinstitut, Musterstadt Abteilung „Bildung&Wissen“ Volontariat in der Abteilung „Bildung&Wissen“ Zuletzt werden Wehrdienst/bzw. Zivildienst und Studium bzw. Ausbildung aufgelistet: MM/JJJJ-MM/JJJJ Journalistik Studium Uni München MM/JJJJ-MM/JJJJ MM/JJJJ-MM/JJJJ MM/JJJJ Assistent der Redaktion Zivildienst, Musterkrankenhaus, Musterstadt Abitur, Gymnasium Musterstadt Datum und Unterschrift des Bewerbers gehören nicht unter den chronologischen Lebenslauf, da sie schon auf dem Bewerbungsschreiben stehen.

Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Der Arbeitsmarkt ist das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskraft in einer Volkswirtschaft. Nach der traditionellen und neoklassischen Sicht funktioniert der Arbeitsmarkt wie ein Gütermarkt. Nach der keynesianischen Kritik ist dies nicht der Fall. Einzelheiten: Arbeitsmarktpolitik Inhaltsverzeichnis 2 Theoretische Grundlagen 3 Arbeitnehmer als Dienstleistungserbringer 4 Aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt 4.1 In Deutschland 5 Arbeitsmarktforschung 6 Siehe auch 7 Literatur 8 Weblinks 9 Einzelnachweise Definition Auf dem Arbeitsmarkt wird Arbeitskraft in Zeiteinheiten zu Marktbedingungen nachgefragt, angeboten und getauscht. Menschen verkaufen gegen Arbeitsentgelt ihre Arbeitskraft zur Verrichtung konkreter Tätigkeiten an Arbeitgeber, für die sie bestimmte Produkte herstellen oder Dienstleistungen ausführen. Die Arbeitgeber überlassen ihnen dazu (meistens) die notwendigen Rohstoffe und Arbeitsmittel. In einigen Fällen verwenden sie auch eigene Arbeitsmittel. Es wird unterschieden zwischen dem ersten Arbeitsmarkt, der den betriebswirtschaftlich begründeten Bedarf nach Arbeitskräften (Arbeitsplatzangebote) von Unternehmen (Arbeitgeber) mit einer Nachfrage geeigneter freier Arbeitskräfte (Arbeitnehmer) zusammenführt und dem zweiten (staatlich geförderten) Arbeitsmarkt, der über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zusätzliche Anreize für Arbeitgeber schafft, Arbeitsplätze anzubieten, um damit einen Marktausgleich von Angebot und Nachfrage herbeizuführen. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich im Zuge der fortschreitenden Arbeitsteilung. Wichtige Kennzahlen des Arbeitsmarktes die Erwerbsquote sowie die Arbeitslosenquote. Sie wird oft regional oder nach Wirtschaftssektoren getrennt dargestellt. Erwerbstätige und Beschäftigungsstruktur in Deutschland 1997Man kann den Arbeitsmarkt für Analysezwecke unterschiedlich strukturieren: nach dem Alter der Beteiligten nach Geschlecht der Beteiligten nach den Produkten und Dienstleistungen (Wirtschaftszweige) nach dem Arbeitsinhalt (Berufe, Tätigkeiten) nach der Stellung im Arbeits- und Verwertungsprozess (Eigentümer = Unternehmer oder Kapitalgeber, Manager = Entscheider (aber nicht Eigentümer), Beschäftigter = Ausführender) nach dem Technisierungsniveau der Arbeit Die volkswirtschaftliche Statistik der BRD unterscheidet zwischen so genannten Erwerbstätige. Dazu zählen auch die Selbständigen (in Deutschland im Jahr 2001 3.632 Mio. von insgesamt 36.816 Mio. Erwerbstätigen) und Personen mit Arbeitsvertrag (Beschäftigte) und mindestens 401 Euro monatlichem Bruttoarbeitseinkommen. Derzeit zählt das Statistische Bundesamt in Deutschland knapp 27 Millionen Arbeitsverhältnisse.

Theoretische Grundlagen

Angebots- und Nachfragekurve im klassischen ArbeitsmarktmodellIm Standardmodell der neoklassischen Theorie lässt sich der Arbeitsmarkt wie auf einem Gütermarkt durch steigende Angebotskurven und fallende Nachfragekurven charakterisieren: Je höher der Lohn, desto höher ist das Arbeitskraftangebot und desto geringer die Arbeitskraftnachfrage. Hierbei wird ein repräsentativer Akteur unterstellt, was auf sehr einfache Weise die Übertragung einzelwirtschaftlicher Beobachtungen auf die gesamtwirtschaftliche Analyse ermöglicht.[1] Die dem Modell zugrunde liegende Annahme vollkommener Markttransparenz sowie die Unterstellung des Faktors Arbeit als homogen schränken seine Anwendbarkeit aus Sicht moderner Theorien des Arbeitsmarktes allerdings ein.[2] Das klassische Lehre nimmt Löhne als flexibel an und erklärt dadurch eine Markträumung. Arbeitslosigkeit existiert in dieser Betrachtungsweise nicht. In der Realität sind Löhne allerdings nicht flexibel, denn sie werden in der Regel tariflich auf einen Zeitraum bestimmt. Tatsächlich sind sie nach unten sogar meist starr.[3] Weitere Arbeitsmarkttheorien[4]: Humankapitaltheorie Suchtheorie Gewerkschaftstheorie Kontrakttheorie: siehe Prinzipal-Agent-Theorie Effizienzlohntheorie Insider-Outsider-Ansatz: siehe auch Persistenz (Makroökonomie)#Ursachen von Persistenz Zu internen Arbeitsmärkten: Transaktionskostentheorie Segmentationstheorie Arbeitnehmer als Dienstleistungserbringer [Bearbeiten] Es ist in der deutschen Sprache üblich, denjenigen, der die Arbeit gibt (verrichtet), den Arbeitnehmer zu nennen, während der, der die Arbeit nimmt (Arbeitsleistung entgegennimmt), Arbeitgeber genannt wird. Um Begriffsverwirrung zu vermeiden wird im folgenden vom Arbeiter (Dienstleistungserbringer) und Unternehmer (Dienstleistungsempfänger) gesprochen. Die Dienstleistungen, die auf dem Arbeitsmarkt gehandelt werden, unterscheiden sich von anderen Dienstleistungen (z.B. einen Haarschnitt beim Friseur) vor allem in diesen Punkten: Der Arbeitnehmer bringt kein eigenes Sachkapital (Büros, Computer, etc.) ein, sondern lediglich seine Fähigkeiten und Fertigkeiten; das notwendige Sachkapital wird vom Unternehmer gestellt. Der Arbeitnehmer hat in der Regel nur einen Vertragspartner, nämlich den Unternehmer. Aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt [Bearbeiten] In Deutschland [Bearbeiten] Erwerbstätige und ArbeitsloseSeit 2003 werden auf dem Arbeitsmarkt drei Arbeitsverhältnisse unterschieden: Minijob (Bruttoverdienst bis 400 Euro/Monat) Niedriglohn-Job (Bruttoverdienst von 400,01 bis 800,00 Euro/Monat) reguläres Beschäftigungsverhältnis (Bruttoverdienst ab 800 Euro/Monat). Dazu abgestuft werden entsprechend Sozialversicherungsbeiträge und Steuern eingezogen. Die Neuregelung beruht auf dem Hartz-Konzept und soll die Zahl der Arbeitsverhältnisse erhöhen. Arbeitsmarktforschung [Bearbeiten] Arbeitsmarkt- und Berufsforschung befasst sich mit der theoretischen und empirischen Untersuchung von Arbeitsmarkt, Berufsgruppen- und Branchenentwicklung etc. in wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhängen. Für diese Disziplin wurde 1968 an der damaligen Bundesagentur für Arbeit das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gegründet. Hier wird das Forschungsfeld interdisziplinär von Soziologen, Ökonomen und Ökonometrikern untersucht. Die Forschung unterscheidet zwischen Ländern mit liberalem (Bsp. USA), konservativem (Bsp. BRD) und sozialdemokratischen (Bsp. Schweden) Wohlfahrtsstaatsmodell und deren spezifischen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Analysiert man diese Modelle z.B. anhand ihrer Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis im Arbeitsmarkt, ergibt sich folgendes Bild: im liberalen Modell findet eine allgemein positive Entwicklung der Geschlechtergleichheit auf dem Arbeitsmarkt weitgehend zu Lasten gering verdienender Frauen statt. Im konservativen Modell ist v.a. eine hohe vertikale Segregation - d.h. geringe Aufstiegschancen von Frauen - zu beobachten. Das sozialdemokratische Modell produziert im Gegenzug eine starke horizontale Segregation, also eine Teilung des Arbeitsmarktes in spezifische Frauen- und Männerberufe.

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